Hierarchische Aufstellung der Pisces

Haben Sie sich schon einmal gefragt, woher eigentlich die Goldfische kommen und in welcher Nähe sie sich zu den Karpfen befinden?

 

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Wenn man einige Jahre Fische hält und sich Gedanken über biotopähnliche Haltung macht, der wird auch einmal mit der Herkunft und den Verwandschaftsverhältnissen zwischen den Arten konfrontiert. Hieraus entstand eine Aufstellung, die zum Drucken längst du sperrig und allenfalls im Tapetenformat ansatzweise brauchbar wäre. Am heutigen Tage hat meine Aufstellung 1642 Knotenpunkte und Blätter. Die vierstellige Zahl sag natürlich vor allem eines aus: es gibt noch viel zu tun.

Ausgehend von den typischen Aquarienfischen entstand beim nächtlichen Gestöber auf Wikipedia und in einigen Fachartikeln eine Aufstellung, die längst auch solche Fische enthält, die populär sind, gegessen werden, interessant aussehen oder eine interessante Geschichte haben. Und wenn man viel in der Wikipedia stöbert, stößt man unweigerlich auf Mengen weiteren Materials, das jedes Mal, wenn ich etwas über Fische lese, mit in diese Aufstellung einfließt.

Die Fassung von heute möchte ich damit erstmals mit anderen Teilen. Eigens hierfür gibt es ab sofort auch einen neuen Abschnitt auf meiner Website, auf dem noch ein paar Details zum Aufbau zu finden sind und natürlich auch der Link zur Aufstellung.

Und hier kommt der Goldfisch her

Goldfisch in hierarchischer Anordnung

Um die eingangs gestellte Frage zu beantworten: der Goldfisch ist ein reines Haustier. Er entstand mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einer roten Farbvariante der Karausche. Noch vor einiger Zeit ging man davon aus, dass der Goldfisch dem Giebel entstammt, dies hat sich nach Analysen des Genmaterials jedoch als falsch erwiesen. Carl von Linné (in der Literatur nach seiner Adelung: Linnaeus), Begründer der binären Nomenklatur, verstieß mit der Beschreibung von Cyprinus auratus gegen die von ihm selbst aufgestellte Regel, dass nur natürlich vorkommende Arten zu beschreiben seien. Seine Benennung zeigt auch etwas, das ständig passiert: beschriebene Arten werden anderen Gattungen zugeordnet, weil moderne Methoden eine präzisere Analyse erlauben. Mit “Carassius Gibelio, forma auratus” wurde die Art später von Marcus Elieser Bloch als Abkömmling des Giebels beschrieben, welcher ein goldfarbenes Erscheinungsbild zeigt. Inzwischen wird die Art Carassius gibelio, forma auratus nicht mehr dem C. gibelio, sondern C. carassius untergeordnet.

Als Schwesternart der Karauschen entstanden die Karpfen, zu denen übrigens eine andere populäre Familie der Teichfische gehört: der Koi. Linné lag im Nachhinein allerdings etwas daneben. Dennoch würde man ohne seine Arbeit nicht die etablierte Form der Benennung führen, auf der die oben verlinkte Aufstellung beruht.

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Testen und verteilen (von Software)

Beim heutigen vierten Treffen der OXID-Usergroup in Freiburg rede ich über Integration, Deployment und Testing von Softwareprojekten.

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Das Material gibt es auch hier als Inspirationsquelle zum Selbermachen.

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Mein Kennwort*: C3OUSzwzKVBuvj_cGRCmFooAlwYzaSFr

Bei Linkedin wurden Kennwörter offensichtlich über Jahre hinweg lediglich als sogenanntes Hash – eine Form der Prüfsumme – gespeichert. Das ist gängig, gängig ist jedoch auch, das eigentliche Kennwort vor dieser Umwandlung durch Anfügen zusätzlicher Zeichenketten zu “versalzen” und erst dann das Hash zu bilden. Weil Kennwörter bei Linkedin eben nicht mit diesem “Salt” ausgestattet waren, haben Cracker nun einen gewaltigen Spaß dabei, eine abgezogene Liste mit 117 Millionen Datensätzen, bestehend aus E-Mailadressen und Kennwort-Hashes, zu analysieren und die ursprünglichen Kennwörter zu ermitteln.

Linkedin hat derweil die Echtheit der gestohlenen Daten bestätigt und empfiehlt seinen Nutzern, die Anmeldung mit zweistufiger Überprüfung zu nutzen. Dazu wird, ähnlich wie beim PIN/TAN-Verfahren der Banken ein Code an eine Handynummer geschickt. Wer dieses Verfahren nicht nutzen möchte, sollte unbedingt ein neues und komplexes Kennwort einsetzen.

*) Jetzt nicht mehr.

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  • Verweise